2018
Mit 1. Februar 2018 treten die Bestimmungen für die Umsetzung der Gratisimpfaktion 2018 in Kraft. Im Wesentlichen gibt es zwei große Neuerungen: Das Impfschema für die MMR-Impfung wurde geändert: Der Abstand zwischen 1. und 2. Impfung wurde auf 3 Monate ausgedehnt, wenn die Impfung im 1. Lebensjahr begonnen wird. Bei Impfbeginn ab dem 2. Lebensjahr bleibt der Mindestabstand zwischen den beiden Impfungen bei 4 Wochen. Bei der Auffrischung von Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Polio im Schulalter ist 2018 Repevax (statt bisher Boostrix-Polio) im kostenfreien Impfkonzept zu verwenden. Am 19.4.2018 wählt die Generalversammlung Dr. Michael Adomeit zum neuen Obmann. Adomeit ist Allgemeinmediziner in Birkfeld und folgt dem Gründungsobmann MR Dr. Jörg Pruckner nach, der zum Ehrenpräsidenten der WAVM ernannt wird. Im Rahmen der Europäischen Impfwoche gibt es vom 23.4.– 28.4.2018 eine Masern-Mumps-Röteln-Informationskampange in einer Kooperation des Landes Steiermark, des Landesschulrates Steiermark, der Ärzte- und der Apothekerkammer Steiermark sowie der Wissenschaftlichen Akademie für Vorsorgemedizin. Mit Inkrafttreten der DSGVO hat auch die WAVM einige wichtige Maßnahmen zur Wahrung des Datenschutzes und der Datensicherheit entsprechend der neuen DSGVO 2018 getroffen. Die wichtigste Neuerung betrifft die Kommunikation zwischen WAVM und den ImpfärztInnen – insbesondere bei Impf-Recherchen (sensible Daten). Diese dürfen nicht mehr via E-Mail oder Fax versendet werden, sondern können direkt im geschützten Online-Berichtsservice bearbeitet werden. Über 300 Ärzte sind Ende 2018 im Online-Service registriert. Der diesjährige „Grazer Impftag“ findet am 20. Oktober 2018 am Universitäts-Klinikum Graz im Hörsaalzentrum statt. Das Wichtigste über HPV und Pneumokokken sowie den Umgang mit impfskeptischen PatientInnen“ ist das Thema einer OrdinationsassistentInnen Fortbildung mit Prim. Univ.-Prof. Dr. Ingomar Mutz, angeboten von der WAVM und Styriamed.net. Im Dezember ist der Testlauf für die neue Impf-App für AmtsärztInnen abgeschlossen und das Service wird für alle steirischen Sanitätsreferate freigeschaltet.

2017
Im Februar werden die steirischen ÄrztInnen über den österreichischen Impfplan 2017 und die Umsetzungsbestimmungen für die Gratisimpfungen inkl. Einführung von Hexyon-Impfstoff (an Stelle von Infanrix-hexa) und das vorgezogene MMR-Impfschema im Epidemiefall informiert. Am 24.3. findet in Vorau die Elternveranstaltung „Impfgespräche – Homöopathie und Schulmedizin“, organisiert vom Elternberatungszenturm Hartberg-Fürstenfeld in Kooperation mit der Gesunden Region Vorau und dem Elternverein Vorau, statt. Referenten der Veranstaltung sind Dr. Anton Rohrer und erstmals Dr. Andreas Trobisch. Im April organisiert und administriert die WAVM der MMR-Impfaktion im Rahmen der Europäischen Impfwoche in Kooperation mit dem Land Steiermark, dem Landesschulrat Steiermark und der Steirischen Ärzte- und Apothekerkammer für alle SteirerInnen und über SchulärztInnen an Oberstufen der AHS & BMHS. Am 27.4. findet die 21. Generalversammlung des Vereins WAVM statt. Die Statuten werden aktualisiert (https://www.vorsorgemedizin.st/ueber-uns). Die ÄrztInnen und Ärzte im steir. Impfnetzwerk werden im Juni über die neue Online-ÄrztInnensuche informiert. PatientInnen, Eltern und Interessierte können damit online nach ÄrztInnen, die kostenfreie Impfungen anbieten, suchen. Die WAVM organisiert – in Kooperation mit styriamed.net – die neue Fortbildung „Grundkurs AdministratorIn im steirischen Impfnetzwerk“. Beim Grazer Impftag 2017 präsentiert Obmann Jörg Pruckner Daten und Fakten aus der steirischen Impfdatenbank.

2016
Die WAVM nimmt wieder am Österreichischen Impftag in Wien teil, bei dem die Neuerungen des österreichischen Impfplans und des Gratisimpfprogramms 2016 präsentiert werden. Erstmals wird das neue Bonheft für Impfungen im Schulalter, das die einzelnen Impf-Bonbögen je Impfung ersetzt, an die impfenden ÄrztInnen und Ärzte ausgegeben. Im April veröffentlicht die WAVM auch das „Impfkolloquium. In Österreich relevante impfpräventable Infektionserkrankungen“ von Prof. Diether Spork. Insgesamt wurden über 2100 Exemplare an ÄrztInnen, ApothekerInnen, Schulen und Interessierte verschickt. Der neue HPV-Impfstoff Gardasil9, der gegen mehr Virenstämme schützt, löst in der Gratisimpfaktion den 4-valenten Impfstoff ab. Die neue Website www.vorsorgemedizin.st mit aktualisierten Inhalten über Infektion und Impfung, Impfplänen, MKP, Service und Links geht online. Auch das Online-Berichtsservice für berechtigte ÄrztInnen wird mit neuer Impfstatusabfrage, Arzt/BH-Abrechnung und anderen Services völlig neu gestaltet.

2015
Das Eltern-Kind-Infoservice wird um einen individuellen Impfkalender im 3. bis 5. Lebensmonat erweitert. Zusätzlich können sich Schwangere nun auch direkt online zum Eltern- bzw. Mutter-Kind-Infoservice anmelden. Die WAVM erarbeitet mit Prof. Diether Spork ein Impfkolloquium, das Basiswissen über Infektion & Impfung für ÄrztInnen und Ärzte bzw. mit Infektionskrankheiten & Impfung befasste Personen bereitstellt. Im Herbst fällt der Startschuss für einen Relaunch der Webpräsenz unter vorsorgemedizin.st (inkl. Online-Services für ÄrztInnen) sowie für ein neues Impf-Scheckheft, das den Bezug aller Gratisimpfungen im Schulalter - analog zum Scheckheft Gesundheit für Eltern und Kind - ermöglicht und die bisherigen Bonbögen je Impfstoff ersetzt.

2014
Die WAVM beginnt mit der administrativen Umsetzung der Impfdokumentation in eine „papierlose“ Form. Damit werden sämtliche Impfungen, die in der steirischen Impfdatenbank erfasst werden, samt zugehörigen Dokumenten, zusätzlich in elektronischer Form als gescanntes PDF-Dokument „abgelegt“. Die wichtigsten Vorteile: Ökonomisierung der Verwaltung, bessere und sicherere Verfügbarkeit der Dokumente, Reduktion des Platzbedarfes für die Papierablage. Im Rahmen der Grazer Fortbildungstage hält die WAVM ein Weiterbildungsseminar für OrdinationsassistentInnen zum Thema „Das Wichtigste zu Impfen: Grundlagen-Fakten-Impfplan-Assistenz in der Praxis“ ab.
ÄrztInnen aus dem LKH Graz Süd-West (Zentrum für Suchtmedizin) − vier AllgemeinmedizinerInnen und drei PsychiaterInnen − machen jeden Montag und Freitag in der I.K.A. Dienst; damit ist im Normalfall täglich eine ärztliche Doppelbesetzung gegeben.

2013
Die steirische Impfdatenbank umfasst mittlerweile 1,3 Millionen Impfungen. Die Verwaltungsreform in der Steiermark zieht zwei weitere Bezirkszusammenlegungen nach sich: Ab 2013 werden Bruck und Mürzzuschlag zu Bruck-Mürzzuschlag fusioniert, Hartberg und Fürstenfeld zu Hartberg-Fürstenfeld und Feldbach und Radkersburg zu Südoststeiermark. Die Umstellung der Impfdatenbank wird von der WAVM Ende Jänner erfolgreich abgeschlossen. Am 20.11.2013 lädt die Wissenschaftliche Akademie für Vorsorgemedizin ÄrztInnen und KooperationspartnerInnen ein, gemeinsam 15 Jahre Impf- und MKP-Infoservice zu feiern. Zahlreiche Gäste, darunter Gesundheitslandesrätin Edlinger-Ploder, Stadträtin Lisa Rücker und Ärztekammerpräsident Herwig Lindner würdigten die Arbeit der WAVM mit Obmann Dr. Jörg Pruckner in der steirischen Gesundheitsvorsorge, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Dr.in Rebekka Rauch wird für 20 WStd. in der I.K.A. angestellt, daneben übernehmen ÄrztInnen aus dem LSF Dienste in der I.K.A., um dem PatientInnenzugang gerecht werden zu können. Auch psychiatrische Konsiliartätigkeit wird über ÄrztInnen der LSF in der I.K.A. angeboten, insbesondere für Fallbesprechungen, für psychiatrische Beratungen bei Medikation und Indikation und als Zweitmeinung bei Jugendlichen. Die Rezepturbefugnis für die ÄrztInnen der I.K.A. wurde am 22.5.2013 von der GKK beschlossen. Abschluss der baulichen Adaptierungen der Räume in der Papiermühlgasse.

2012
Nach über 1-jähriger Unterbrechung werden die Gratis-Impfungen für 7- bis 15-Jährige wieder flächendeckend an den steirischen Schulen angeboten. Zusätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit, die Impfungen im Schulalter auch bei niedergelassenen ÄrztInnen kostenlos zu beziehen. Abschluss der Verhandlungen und Vertragsabschluss zwischen Land und Magistrat Graz betreffend Impfaktionen und Integration der Magistratsimpfungen in die Steirische Impfdatenbank. Ab Mai 2012 fließen die von der Impfstelle des Magistrat Graz durchgeführten Impfungen wieder in die Impfdatenbank ein. Die IKA mietet die gesamten Räume des Ärztenotdienstes Graz in der Papiermühlgasse an. Die Stadt Graz versucht, für die I.K.A. neue Räumlichkeiten an einem anderen Standort zu finden. Die I.K.A. beantragt beim Ministerium die Anerkennung als §15-Einrichtung nach dem Suchtmittelgesetz. Die I.K.A. wird von den PatientInnen sehr gut angenommen, sodass mit Ende Dezember bereits über 200 PatientInnen behandelt und betreut werden. Die Anstellung von ÄrztInnen in der I.K.A. ab Jänner 2013 wird geplant. Mag.a Christine Eppich wird mit der Entwicklung eines Substitutionshandbuches beauftragt.

2011
Vorläufiges Ende der Gratisimpfaktion an steirischen Schulen: Um der Möglichkeit einer „face to face“-Impfaufklärung der Eltern bei den Impfungen im Schulalter Rechnung zu tragen, werden die Gratisimpfungen der Schulkinder ab jetzt in den Gesundheitsämtern der Bezirkshauptmannschaft bzw. des Magistrats Graz angeboten. Zur Verbesserung der Teilnahme am Gratisimpfprogramm im Schulalter und zur Schließung von Impflücken beschließt die steirische Landesregierung im Juni 2011 eine Ausweitung des Impfangebotes für Schülerinnen und Schüler im Pflichtschulalter. Die empfohlenen Auffrisch- und Nachholimpfungen im Schulalter können nun auch bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten gratis durchgeführt werden. Der Vorstand der WAVM bestellt Frau Mag. Margit Pufitsch-Weber zur Geschäftsführerin des Vereins. Ferner wird die Übernahme der Trägerschaft für das Pilotprojekt einer niederschwelligen, interdisziplinären Kontakt- und Anlaufstelle für eine basismedizinische Suchtkrankenversorgung, Gesundheitsförderung und Substitutionsbehandlung (I.K.A.) ab Jänner 2012, befristet bis März 2014 fixiert. Diese I.K.A. wird neben der medizinischen Versorgung (Indikation/Einstellungsbegleitung/ Rezeptur) auch als Drehscheibenfunktion zwischen den anbietenden Stellen (LSF, niedergelassener Bereich, Streetwork) fungieren und bietet dazu weiters psychosoziale Begleitbetreuung (Sozialarbeiterin, Pflegerin) an.

2010
Am 16. Oktober findet im Hotel Nova Park der Grazer Impftag statt. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.- Prof. Dr. Werner Zenz lädt eine breite Plattform aus Vertretern des Gesundheitsbereiches zu Vorträgen und Diskussionen ein. Auch die WAVM ist mit einem Informationsstand vertreten. Gerade rechtzeitig zum Grazer Impftag erschien die 4., aktualisierte Auflage des Impfvademecums der WAVM. Die WAVM nimmt an der 5. steirischen Gesundheitskonferenz teil und präsentiert dort ihre Projekte Eltern-Kind-Infoservice, Scheckheft Gesundheit für Eltern und Kind sowie strong+clever Über.Gewicht&Bewegung.

2009
Im März beginnt für 12 Mädchen und Burschen aus Stainz das Trainingsprogramm von strong&clever. Die TeilnehmerInnen und deren Eltern werden von Fachleuten ärztlich, psychologisch, ernährungswissenschaftlich und sportmedizinisch bis Oktober 2009 auf ihrem Weg zu einem geringeren Gewicht und einer gesünderen Lebensweise begleitet. Das Projekt wird vom Land Steiermark gefördert.

2008
MMR Landesaktion bis 25: Nach einem Masernausbruch in Salzburg reagiert das Land Steiermark mit einer Erweiterung der Gratisimpfaktion gegen Masern, Mumps und Röteln. Alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr können versäumte oder fehlende MMR-Impfungen kostenlos auch bei den niedergelassenen AllgemeinmedizinerInnen und KinderfachärztInnen nachholen. strong+clever: Im November 2008 fällt der Startschuss für ein neues Projekt. Für das multidisziplinäre und auf regionale Strukturen aufbauende Konzept der WAVM zur nachhaltigen Betreuung von übergewichtigen und adipösen Kindern erhält die WAVM eine Förderzusage von der FA8B, bereits Anfang 2009 wurde ein Kick-off Meeting für das Pilotprojekt in Stainz terminisiert.

2007
Gute Ergebnisse bei der Elternumfrage „Bewertung der Dienste der Wissenschaftlichen Akademie für Vorsorgemedizin“. Alle Medien und das Scheckheft Gesundheit für Mutter und Kind wurden von den Eltern im Schnitt mit sehr gut bis gut beurteilt, besonders die Verständlichkeit wurde als sehr gut eingeschätzt. Jüngere und Eltern ohne Matura beurteilten im Vergleich zu älteren und höher gebildeten Eltern die verschiedenen Aspekte wie Aufmachung, Verständlichkeit und auch die Wichtigkeit günstiger. Je jünger das Kind, desto wichtiger ist die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung für die Eltern.

2006
Erste Vogelgrippefälle in der Steiermark. Die WAVM übernimmt die Verteilung der Informationen der Fachabteilung Gesundheitswesen an Eltern, Schulen und Gemeinden in den betroffenen Bezirken. Die Impfinformationsveranstaltung „Impfung: Schutz oder Schaden? Schulmedizin & Homöopathie im Gespräch“ im Grazer Hotel Europa mit Prof. Dr. Diether Spork und Dr. Anton Rohrer wird ein großer Erfolg. Infektions- und Impfinformation für Jugendliche in Mannschaftssportvereinen.
Erweiterung des Online Berichtsservices für niedergelassene ÄrztInnen: Die achtsprachigen Übersetzungen von „Nur Impfen schützt!“ von Prof. Dr. Diether Spork wird nachgedruckt. Schulbox Infektion & Impfung für Hauptschulen und Gymnasien. Ende Juni verschickte die Wissenschaftliche Akad. f. Vorsorgemedizin auch an die Hauptschulen und Gymnasien einen „Schulkoffer“ mit Info- und Arbeitsmaterial für den Unterricht. Der Schulkoffer, ist ein Teil des Projekts „Optimierung der Steirischen Schulimpfaktion“, das die Wissenschaftliche Akademie für Vorsorgemedizin im Auftrag der steirischen Landesregierung, Fachabteilung 8B – Gesundheitswesen, mit Unterstützung des Landesschulrates für Steiermark, durchführt.

2005
Die WAVM verschickt über 800 Medienkoffer „Impfung&Infektion“ an die steir. Volks- und Sonderschulen. In Form von „Elternabendpaketen“ werden Eltern von Schülern im Pflichtschulbereich am ersten Elternabend über die Schulimpfaktion informiert. Die im Rahmen des Projekts „Optimierung der Schulimpfaktion in der Steiermark“ konzipierten Websites www.impfwissen.at für LehrerInnen und www.bacteriaworld.at für Jugendliche sind online. Alle steirischen Pflichtschulen erhalten Infopakete für Lehrende zum Thema Infektion & Impfung. Die Dokumentation der Schulimpfungen erfolgt ab dem Schuljahr 05/06 elektronisch mittels Laptops. Zusätzlich wurde ein webbasierter Berichtsserver für AmtsärtzInnen eingerichtet, der eine laufende Evaluierung der Schulimpfaktion ermöglicht. Fr. Mag. Ulrike Wachter übernimmt die Koordination der Studie „Determinaten des Impfverhaltens unter besonderer Berücksichtigung des sozialen Status“.

2004
Das Scheckheft „Gesundheit für Mutter und Kind“ wird 5 Jahre alt.
Beim Tag der offenen Tür am 1. Oktober werden gemeinsam mit den KooperationspartnerInnen der WAVM die bisherigen Erfolge gefeiert. Prof. Dr. Diether Spork erhält für seine besonderen Verdienste als Impfexperte und Berater der Akademie die Ehrenmitgliedschaft. Die WAVM führt im Auftrag der FA8b des Landes eine Fragebogenstudie zum Thema Schulimpfung und Gesundheitsvorsorge im Unterricht durch. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie werden im Rahmen des Maßnahmenpaketes zur Optimierung der Schulimpfaktion umgesetzt.

2003
Prof. Dr. Diether Spork gibt in einer neuen Broschüre auf Basis seiner langjährigen Erfahrung Antworten auf FAQs zum Thema Impfen und Impfstoff. Die Broschüre wird an die steirischen Impfärztinnen/ärzte verteilt und soll diese unterstützen, die Eltern sachlich und informativ über dieses wichtige Gesundheitsthema aufzuklären. Übersiedelung auf Grund massiver Raumnot in ein größeres Büro in der Radetzkystraße 9/1.

2002
Mit Unterstützung der Fachabteilung für das Gesundheitswesen erscheint die erste Ausgabe des Vorsorgemagazins „Gesund. Und Wie!“ Der Ausgangspunkt ist eine Studie des Instituts für Sozialmedizin der KF-Uni Graz, die einen großen Informationsbedarf der steirischen Eltern zum Thema Impfung und Mutter-Kind Vorsorge konstatiert.

2001
Die Vorarbeiten für den Aufbau der steirischen Impfdatenbank sind beendet.
Der Probelauf der Datenerfassung von den Schulen und der Impfdokumentation der AmtsärztInnen sowie die Impf-Infoline beginnt.

2000
Die WAVM wird zum PR-Staatspreis 2000 nominiert. Bei der Gala im Technischen Museum in Wien werden die Kommunikationsmaßnahmen der Akademie vorgestellt. BM Bartenstein überreicht die Urkunde. Fazit der Generalversammlung vom 3. April 2000: Seit Beginn des Impfnetzwerkes Mitte 1998 sind fast 100.000 Impfungen dokumentiert und abgewickelt worden. Durch die Verknüpfung des Scheckheftes mit dem Mutter-Kind-Pass-Informationsservice ist eine explosionsartige Steigerung der Teilnahme erzielt worden.

1999
Anstellung von Frau Mag. Margit Pufitsch-Weber als Koordinatorin. Die Einführung des „Scheckheft Gesundheit für Mutter und Kind“ ersetzt die Abwicklung der Gratisimpfungen über Dokumentationslisten und erhöht die Teilnahme (bis 1. Dezember 1999 sind bereits über 19.000 Hefte ausgegeben).

1998
Start der operativen Tätigkeit der WAVM mit der Einführung des Mutter-Kind-Pass-Erinnerungsservices mit dem Ziel, die rückläufigen Frequenzen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen zu stoppen. Das Projekt startet mit zwei Mitarbeiterinnen.
Im Oktober 1998 nehmen bereits 1681 Schwangere/Mütter dieses Service in Anspruch.
Übernahme der Abwicklung von Bestellung, Dokumentation und Honorierung im Rahmen der Gratisimpfaktion durch die Wissenschaftliche Akademie. Innerhalb von zwei Monaten sind 472 ÄrztInnen im Impfnetzwerk, 22.000 Impfstoffe werden bestellt. Für dieses Projekt erfolgt im Juli 1998 eine weitere Anstellung. In der Generalversammlung vom 16. November 1998 werden Dr. Johannes Greimel, Dr. Jasmin Novak, Dr. Irmin Rock und Univ. Prof. Dr. Peter Schober in den Vorstand gewählt.
Als neuer Obmann wird Dr. Jörg Pruckner, als stellvertretender Obmann Dr. Roman Artner gewählt. Bestellung von Dr. Thomas Pokorn und Dr. Karl Rath als Rechnungsprüfer.

Davor:
Gründung des gemeinnützigen privaten Vereins „Wissenschaftliche Akademie für Vorsorgemedizin“ (WAVM) als gemeinsame Initiative der Ärztekammer für Steiermark und der Steiermärkischen Landesregierung − Gesundheitsressort. Ziel: Schaffung einer Plattform, die durch sinnvoll und zweckmäßig eingesetzte Vorsorge der Gesundheit der Bevölkerung zugutekommt, und damit Gesundheitsbewusstsein und Eigenverantwortung stärkt. Kooperation mit niedergelassenen ÄrztInnen und stationären Einrichtungen sowie anderen Institutionen des Gesundheitswesens.

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